KRMA MUSIC - Stunde 1

Part 1:

Ich richte mich auf, mit dem Blick geradeaus

und nichts hält mich auf mit ein bisschen Vertrauen/

niemand fickt meinen Traum und es geht einmal um die Welt/

vielleicht bleibe ich auf meine Weise reich auch ohne Geld/

und beweise nur mir selbst, zu begreifen dass es zählt/

statt zu fluchen zu versuchen das zu suchen was noch fehlt/

ha, gesucht und gefunden, scheiß auf das Blut meiner Wunden/

ich will die Zukunft erkunden/

tja, die Geschichte war missraten, alles triste wird begraben/

und ich hisse meine Fahne, heute gibt es kein Versagen/

keine Tritte, die mich plagen, keine Blicke, die mich fragen/

mein Trick ist einfach durchzuatmen/

 

Hook:

Und niemand hält mich auf, denn das ist meine Zeit/

ich bin gekommen um zu scheinen/

denn heute ist mein Tag, die Sterne zum Greifen nah/

das ist meine Stunde 1/

und niemand hält mich auf, denn das ist meine Zeit/

ich bin gekommen um zu scheinen/

denn heute ist mein Tag, die Sterne zum Greifen nah/

das ist meine Stunde 1/

 

Part 2:

Es gibt mir den Kick wenn ich spit/

wenn mein Stift das Papier trifft, wirkt alles Wirkliche nicht/

und es macht Klick/

ich bin in einer Ekstase, erweiter meine Gabe mit jeder Textpassage/

und aus dem Nichts werden aus Zeilen Granaten/

aus Langeweile Kaskaden aus Reimen, ich schreite zu Taten/

was ich schreibe ist Wahnsinn/

 ich reite weiter und umkreise jeden Graben/

setz alles auf eine Karte lautet meine Wahl/

glaub mir, ich bleibe dran, die Sterne sind zum Greifen nah/

gib mir nur einen Tag, ich warte nicht auf Zeit und Rat/

und was die andern davon halten ist mir scheißegal/

du weißt es ja, ich bin eine Reimemaschine/

und jeder der sich drückt wird überrollt von der Lawine/

ich hab den Preis gezahlt als ich in der Kreide war/

ich bin gekommen um zu scheinen, heute bleib ich Star

 

Hook


KRMA MUSIC - Mach die Augen zu und flieg weg

Part 1 [FaBias]

Ich hab mich sattgefressen an dem ganzen Negativen /

und den Ein-Tagesperspektiven in Rabenschwärze geschrieben/

im Herzen geblieben, im Kopf bin ich schon lange weg/

im Endeffekt war es der Schmerz, der mich hier so vergammeln lässt/

die Monotonie, in Slow Motion gespielt/

wirklich rosig war es nie und in mir tobte ein Krieg/

mir blieb nur noch die Musik und selbst dort es nur mies/

und jedes Lied das ich schrieb, war für mich nur Therapie/

weil man am Boden rumliegt, das Licht von oben nicht sieht/

alles verloren, gespielt, mit Drogen manipuliert/

nur noch belügen und lachen, für Hassliebe geschaffen/

für was Liebe, wir machen nur Spielchen, lieber lassen/

miese Sachen unser Leben für nur ein paar Stunden mal im Mond scheinen/

kaum denkt man mal drüber nach, will man nur endlich tot sein/

das ist unglaublich und so dumm, traurig/

die Welt braucht mich nicht, also wer braucht mich?

 

Hook [FaBias]:

Ich mach die Augen zu und flieg weg, flieg weg/

Ziel: Richtung Sonne, ich fühl mich vollkommen/

Ich mach die Augen zu und flieg weg, flieg weg/

ich muss raus aus dem Stress, muss raus aus dem Nest/

Ich mach die Augen zu und flieg weg, flieg weg/

und der Wind trägt mich, der Wind trägt mich/

Ich mach die Augen zu und flieg weg, flieg weg/

Ziel: Richtung Sonne, ich fühl mich vollkommen

 

Part 2 [Deven]:

Ich wünsche mir nachts so gerne endlich mal wach zu werden/

lauf dem Glück nicht mehr hinterher/

ich wünsche mir Kraft und Stärke statt der Last und Leere/

werd dem Glück nie mehr den Rücken kehren/

ich lasse Niederlagen sein, von Gewinnen anspornen/

egal wie oft ich es nicht pack, ich werf die Flinte nicht ins Korn/

schmiede Pläne in das Holz, schieße Tränen in das Volk/

heute bin ich jung, doch bald schon hab ich Strähnen wie ein Wolf/

ich bin alleine verdammt, zählst du eins und eins zusammen/

immer wenn ich Wärme suche, schalt ich meine Heizung an/

ich hör mein Herz stillstehend klopfen/

und ich fliege mit dem Wind

 

Hook

 

Part 3 [FaBias]:

Die Luft hier unten ist dick, die Luft dort oben so leicht/

mach mich frei von dem Ballast, dieser Hass zieht wie Blei/

und ich raff, es ist Zeit, ich muss lachen und nicht weinen/

ich muss machen, muss loslassen, denn nicht passt von allein/

und mich erfasst die Energie, ich verlasse das Gebiet/

ein unfassbarer Antrieb, hebe ab und ich flieg/

davon, weit weg, kenne nicht das Ziel/

egal, so egal, weil es wohl keines gibt/

alles was blieb sind neue Chancen, stapel tief/

raus aus der Trance in die Balance, es wird nur Bronze und kein Sieg/

trotzdem werd ich davon angezogen, wehr mich nicht und ab nach oben/

von hier sieht alles anders aus, so klein und blau in einem Rausch/

ewige Stille, es scheint wie Nebel, ich fühle nichts/

es ist trügerisch, diese Übersicht auf meinen Pupillen/

es ist wieder Zeit, die Lider schließen sich/

Zufriedenheit, ich verliere mich

 

Hook


KRMA MUSIC - Nach dem Studium werd ich Astronaut

 

Part 1:

Nach dem Studium werd ich Astronaut/

schaue in den Spiegel und bin Samba drauf/

über das Leben nichts gelernt, koche Pasta auf/

bin innerlich am Brodeln und Plappermaul/

ich kenne keine Zweifel und Zukunftsängste/

sollte es nicht reichen, sag ich nu dann fängste/

halt mit 35 eine Ausbildung an/

...als Staubsaugermann/

oder ich werd Künstler weil ich auch zeichnen kann/

und fahre in der Freizeit meine Hauseisenbahn/

nein, ich mach einen Haufen Moos als Rapper/

und stehe in der Fußgängerzone mit Becher/

Moment mal, ich muss klar denken/

und schlafe in der Zwischenzeit auf Parkbänken, okay/

ich beantrag erst mal Rente/

Mutter Staat reicht mir ihre zarten Hände

 

Bridge:

Was ist so witzig dran/

ich hab es zu nichts gebracht/

und kaum geht es bergauf/

wartet schon ein Schicksalsschlag/

ich bin ein echter Loser/

mit Intellekt von Homer/

13 Semester, nach dem Studium werd ich Astronaut

 

Hook:

Danke lieber Staat dass ich in den Miesen hock/

ich bin jetzt ein B.A., hab keinen Bock auf Fließbandjob/

will nicht als Hartzer sterben oder in den Bau rein/

wer braucht schon Ingenieure, ich will Astronaut sein

 

 

Part 2:

Dank Bachelor hab ich keine Angst/

mal schauen, was ich mir so alles leisten kann/

mit meinem tollen Nebenjob als Kloputzer/

geh ich in die vollen und kauf Toast und Butter/

Zeitarbeit - leider geil/

wenn der Meister schreit und mich zum Weinen treibt/

Mom und Dad sagen egal wie der Weg mich führt/

sie wären sehr gerührt/

ich hustle hart, bin ein fieser Ticker/

und deale jeden Tag mit Panini-Stickern/

verfälsche Einträge auf Wikipedia/

Detektiv spielen - ne dafür gibts die GEMA/

ich werd DJ, ey entzückend/

denn ich schaff es grade noch auf Play zu drücken/

heute nehm ich meine Zukunft in die Hand/

und starte ne Karriere als Berufspraktikant

 

Hook

 

Part 3:

Meinen Kumpels geht es auch kaum anders/

sie verkaufen für Geld getragene Frauentangas/

aber ich habe ein Ass in meiner Hinterhand/

doch das schlimmste dran, es klingt zu lahm/

alle schäumen vor Wut wie im Rinderwahn/

und bezeichnen mein Rapding nur als Kinderkram/

[ich kann nichts, was kannst du schon?]/

ich bin und bleib Berufssohn/

ich werd Pflanzenmetzger oder Schuhputzer/

doch weil ich faul bin, bleib ich lieber Zukucker/

aber endlich weiß ich wo das viele Geld liegt/

auf nach Vegas, ich imitiere Elvis/

machs wie Katzenberger - ich wander aus/

hol mir ein schönes neues Paar Augenbrauen/

Leute sehen in mir einen waschechten Trottel/

und wenn nichts hilft, werd ich einfach Hackfressenmodel

 

Bridge

 

Hook

 

Outro:

|:dicke Buuuuuuusen:|


KRMA MUSIC - F.Mosby

Part 1:

Liebe Kinder, ich erzähl euch wie ich eure Mutter traf/

ich erinner mich, ich glaub 2019 war das Jahr/

damals war ich noch ein Star im Internet, die Medien/

halfen mir dabei, mich für immer zu verewigen/

durch Facebook und Skype konnt' man sich früher besuchen/

ihr denkt was ist schon dabei, doch das war übel, ich fluchte/

und man verschrieb mir diesen alten Kram - Antidepressiva/

dazu trank man dann vier Bier und alles legte sich wieder/

wir stillten jeden Schub von Wut mit Konsum/

in euren Ohren klingt das sicher alles etwas konfus/

wir hatten teure Autos, dicke Häuser, Überfluss an Kleidung/

heute kauft ihr euch Planeten, das galt früher noch als Reichtum/

als man fremdging wurde noch 'ne Terz gemacht/

ich weiß heut ist das etwas worüber ihr nur herzhaft lacht/

und nach 2012 sind wir mit Schiffen getourt/

auf allen Fotos in der Presse blickte ich stur/

das lag daran, dass man als Künstler noch ein bisschen rebellieren wollte/

fern vom Weltverband für gute Laune gab es die Revolte/

KRMA MUSIC - kennt ihr die? das war früher Papas Stolz/

Meinungsfreiheit gab es noch, wir durften sagen was wir wollen

 

Hook:
Ich erzähl euch die Geschichte wie ich eure Mutter traf/

die Erinnerung ist alles was ich hab/

hör sie lachen jedes mal wenn die Sonne scheint/

will zurück in die Zeit, wir waren noch vereint/

es macht mich traurig jedes mal wenn der Himmel weint/

die Blätter fallen und im Herbst der Wind vereist/

das ist die Geschichte wie ich eure Mutter traf/

die Erinnerung ist alles was ich hab

 

Part 2:

Nach der Rezession hat man bei IKEA gewohnt/

und keine einzige Region war von Schläfern verschont/

die Weltregierung wollte uns vom Unheil befreien/

sie rühmten sich mit dem Sieg gegen einen unsichtbaren Feind/

bevor man zugab der Terrorismus war reine Erfindung/

gab es täglich ein Blutbad und neue Wege der Vergiftung/

doch die größte Krankheit hieß Streben nach Schönheitsidealen/

damals war Plastik und Magersucht ein noch größerer Wahn/

wo man auch hinsah, nur blasse leere Skelette/

und Religion war nur etwas für sich bekehrende Sekten/

Menschen befreiten sich mit großen Sägen von ihren Ketten/

aus den Arbeitslagern a.k.a. die Läden von Apple/

eine Reality-Soap wurde zur Realität/

ich sag fick dich Big Brother und hoff ihr habt das gesehen/

und wie würdet ihr die Fotos hinter dem Sofa bewerten?/

das ist 2020, die Supernova der Erde

 

Hook

 

Part 3:

Eines Abends, da sah Papa so bedrückt in die Sterne/

wollte von neuem starten und suchte sein Glück in der Ferne/

und so beschloss er mal zum Feiern nach Venus zu gehen/

dort hätten sie die schönsten Frauen im Planetensystem/

die Forscher sagten den Sinn des Lebens gibt es nicht/

nur offene Fragen und Papa verliebte sich/

pechschwarze Haare und dazu das süßeste Gesicht/

eine Gabe, doch mehr als ihr Name blieb mir nicht/

und so machte ich mich auf, um das Rätsel zu entschlüsseln/

ich kannte sie zwar kaum, doch müsste dieses Mädchen küssen/

deshalb fragte ich mich durch bei jedem Kellner der Stadt/

und mein Geld war so knapp, ich hab in Wäldern geknackt/

und wen ich auch fragte, es kannte sie keiner/

mir kam es immer so vor, als hätte man mich verdammt zu scheitern/

doch das Schicksal war auf meiner Seite und um haaresbreite/

hätten wir uns verpasst und mein Traum wär geplatzt/

aus dem Nichts sind wir uns durch Zufall begegnet/

wollte heim, doch sah sie dann am Flughafen stehen/

sie war alles für mich, durch sie weiß ich was Glück bedeutet/

wollte ihr alles geben, alles, mein Leben/

eine Liebe, nur eine Liebe/

nie wieder hatte ich für eine Frau solche Gefühle/

ich verfluche diese Welt für diese Schweinerei/

als sie starb, da wart ihr erst eins und zwei/

das war vor 20 Jahren, damals in 'nem besseren Leben/

nehmt mich beim Wort, es kann nichts ätzenderes geben/

sie kämpfte für ihren Traum, doch dann nahm Gott sie mir weg/

und bis heute blieb er leer, ihr Platz in unserm Bett/

seitdem glaub ich das Leben ist da, um einen zu ärgern/

und es tut mir so leid, dass ihr sie nie kennengelernt habt/

ich dachte ich wäre stark genug, um die Geschichte zu erzählen/

doch ein Blick ins Tagebuch bringt nur Tränen die mich quälen/

ihr sagt die ganze Zeit ich soll es endlich verraten/

dafür muss ich mich beeilen bevor meine Kräfte versagen/

seit Nächten und Tagen fällt es mir schwerer zu atmen........



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