Erst der Anfang

 

Part 1:

Ich häng das Mic an den Nagel, keiner hats erwartet/

alles vorbei, die weiße Fahne/

in meiner Hand über mir, wofür hab ichs denn probiert?/

das kann mir wohl keiner sagen/

und am wenigsten ich selbst, ich war wenigstens der Held/

an ein paar ausgewählten Tagen/

kaum der Rede wert, doch für ewig was gelernt/

sie gingen schneller als sie kamen/

Fuck auf meinen Plan B, davon krieg ich Zahnweh/

nach dem Abitur die Notlösung und ein paar Jahre/

mehr Gnadenfrist, ich erwarte schlicht/

dass mein Ass im Ärmel all die andern Karten sticht/

blinded by the lights - den Trip willst du sicher/

ein kleines bisschen Zeit im Blitzlichtgewitter/

Wunschgedanke, ein böses Unterfangen/

wann wird der dumme Junge endlich zur Vernunft gelangen/

alles nur ein Aufhänger bis es laut scheppert/

besser Pläne ausbessern, du Traumtänzer/

hast es dir schön ausgemalt im Unbewussten/

Zeit, dass du auch bezahlst und du wusstest/

irgendwann mal kommt der Tag an dem ich mich frag was ich davon hab/

dass ich Jahr für Jahr jeden Tag alles gab/

und nie etwas zurückbekam/

außer einer Hand voll Nichts/

bin angepisst, wann kommt das Rampenlicht, ich kann wohl nichts/

dagegen tun, es ist wie ich Fluch/

ich bin gefangen darin, zu lang da drin, ich kann nicht schwimmen/

in diesem Haifischbecken wo ich warte bis sie meinen Leib zerfetzen/

ich verlerne zu gehn, mit Schärfe zu sehn, die Nerven gelähmt/

die Erde sie bebt, doch ich fühle nichts/

einer der großen Lyriker, der jedoch nur verschlossene Türen sah/

der jede Hürde nahm und seine Würde wahrt, dessen Bürde klipp und klar heißt/

von der Wiege zur Gabe bis ins Grab

 

Hook:

Ich will es selbst nicht verstehn dass sich die Welt nicht mehr dreht/

habs satt mit Wänden zu reden, wer kann mir helfen zu gehn?/

alles taub, alles kalt/

voller Staub, alles alt/ 

ich muss raus, muss raus aus meinem Tagtraum/

ich halts nicht aus, halts nicht aus denn dieses Glashaus/

hält mich gefangen, es verschlingt mich wie ich spür/

ich suche nach dem Ausweg, doch ich finde nicht die Tür

 

Part 2:

Meine Motivation war dass aus diesem Scheiß mal etwas wird/

deshalb bin ich auch der Typ, der sein Handtuch als letzter wirft/

es begann als Spaß und wurde auch so handgehabt/

doch plötzlich kam der Tag, ab dem ich alles anders sah/

was ich wollte war nie Geld, verdammtnochmal/

und trotzdem fühl ich mich als wär ich ein verkannter Star/

mein Bekanntheitsgrad ist grad am Arsch/

vielleicht wirds ja noch was ein anders mal/

der Schmerz des Verlierers im Herzen des Kriegers/

jeder Vers wird zur Folter, ich leg das Mic endlich nieder/

denk ich mir jedes mal, aber ich schaff es nicht/

höre nicht auf und nage weiter an dem Rattengift/

4 verfickte Alben und steh immer noch am selben Punkt/

komme nicht zur Geltung während meine kleine Welt verdummt/

ich will nur endlich den Respekt, den ich verdien/

das Urteil lautet lebenslänglich Rap beim Gerichtstermin

 

Hook

 

Part 3:

Es ist für mich alles, Rap nenn ich mein Elfenbein/

macht mich verwundbar, denn diese Welt ist gelb vor Neid/

ihr wollt es mir wegnehmen, dann wenn ich am Ende steh/

selbst wenn ich mit den Wänden red, dafür mein Kopf durch Wände geht/

ganz egal wie stark verpestet, ich nehm einen tiefen Zug/

denn ich krieg wohl nie genug von dieser Musik im Blut/

manchmal ist es besser die Dinge so zu sehn wie sie sind/

statt eine Vision zu haben, hier ist nichts mit 4 gewinnt/

denke an die Zeit zurück, wie es ist und wie es war/

um endlich zu begreifen, ich war nur ein verliebter Narr/

dieses Kapitel endet, wen interessiert das schon/

ich geh zu Bett, gute Nacht mein Mikrofon

 

Hook

 

Part 4:

What the fuck, das war grade erst der Anfang/

vom Kotzen matt, weil ich suchte und nie ankam/

verfluchte Stadt, was hast du gemacht aus mir?/

wie lang dauert das bis du etwas kapierst?/

und es trotzdem klappt, weil ich noch nicht kap-/

itulier, denn mein Kopf tickt noch im Takt/

und mein Herzschlag setzt jedes mal ein mit der Kick/

ich werd high wenn ich spit und ich scheiß auf das Gift/

ich brauch keine synthetische Droge, ich folg nicht jeglicher Mode/

begebe mich in Psychose, ich bin der lebende Tote/

ihr könnt mich nicht umwerfen, gut erkannt, bitte merken/

ich bin so unentbehrlich, ein Gigant unter Zwergen/

kategorisiert mich, doch ich pass in keine Schublade/

was ich euch zu bieten hab, ist allerfeinste Booth-Ware/

ich fühl mich so lebendig, nichts kann mich mehr aufhalten/

ihr könnt ruhig ne Knarre nehmen und unentwegt mal draufhalten/

es wird mich nicht ausschalten, ich bin viel zu selbstsicher/

das macht ihr so lang, bis mit mir die ganze Welt kichert/

ihr könnt mich alles nennen, aber nie Versager/

ich spinn mir meine Welt zusammen - Peter Parker


I'll take everything feat. Hanna Mauk

 

Part 1:

Jedes bisschen an Erfolg hat nur Neid eingebracht/

und jeder bittere Groll mich nur zum Zweifler gemacht/

ich weiß was ich kann, hab das kleinmachen satt/

also schert es mich nicht wenn ihr nur schlechte Meinungen habt/

ihr kriegt mich nicht runter, ich bin noch lang kein scheidendes Wrack/

und wenn es euch so sehr juckt - kratzt euch einmal am Sack/

ich bin der Hauptdarsteller hab ich in der Cypher gesagt/

nach Statisten hat doch eh und je noch keiner gefragt/

es gibt vieles zu verlieren, doch die Preise sind knapp/

um etwas zu erreichen mangelts nicht an treibender Kraft/

ich hab das Handtuch nie geworfen weil die Leidenschaft passt/

und jeden noch so kleinen Strohhalm greife ich ab/

mit einem Ehrgeiz wie keiner ihn hat/

sind die Lichter der Stadt schwach, dann bleibe ich wach/

ich schreibe die Nacht durch, meine Zeit ist zu knapp/

ich streife durch den Tag in meinem eigenen Takt/

wenn die Negativität kommt, streif ich sie ab/

wenn ein Hindernis mir den Weg blockt, reiß ich es ab/

ich brauch keinen Rat, denn ich weiß was ich mach/

doch am Ende steht die Frage wie viel Zeit ich noch hab


Hook [Hanna Mauk]:
No matter what happened, no matter who cared/
if you've ever stroke of luck or blinded by tears/

I'm gonna take it, yeah I'm gonna take it/

I will take everything

 

Part 2:

Glück ist ein rares Gut, von dems nichts zu verschenken gibt/

war immer auf der Suche, fand das Regenbogenende nie/

drum hol ich was mir zusteht, denn noch ist es nicht zu spät/

kobaltblaue Sicht sobald sich der Ruß legt/

jeder Fußweg wird zur Zerreißprobe/

voller Zuversicht, dass die Dämonen mich nicht einholen/

ich hör die tobende Menge schreien - Unendlichkeit/

sie feiern die Auferstehung des Scheintoten/

wurde nur stärker als man mich in die Enge trieb/

habe die Willenskraft die mich ich über Ängste hievt/

die Zeiten sind vorbei in denen ich in meinen Wänden blieb/

hielt es immer für möglich, dass mehr als gedacht denken wie/

ich selbst, es gefällt mir, ich geh in meiner Rolle auf/

meine Berufung, ich kann nicht anders, wie soll ich auch?/

erschuf mir eine Welt in der bei mir das Lenkrad liegt/

und selbst der größte Misanthrop empfand Empathie/

ja so kennt man ihn: als Einzelkämpfer/

nie mehr allein am Fenster, bald ein eisernes Denkmal/

scheitern war gestern, vergessen die Fragen bei denen kein Licht aufgeht/

ich bleibe hier, die besten Tage sind noch nicht gezählt

 

Hook


Dein Herz


Part 1:

Ich kann dich nicht vergessen/

sollte raus und am besten/

im Nachtleben abtauchen, laufend auf die Kacke hauen/

und nach andern Frauen schauen, es passt eben fast kaum/

und ich fühl mich so mies, weil mein Kissen nach dir riecht/

ok, du musstest dich verpissen als ich schlief/

und deine Nummer ist alles was mir blieb/

doch ich kann dich nicht erreichen/

kein Tuten, kein Freizeichen, trag ein Veilchen/

für den Spruch den ich sagte, doch ich musste es wagen/

mir fehlt der Duft deiner Haare und beim Kuss dein Atem/

konnte deine Flucht erwarten, meine Sucht wird untergraben/

was sollen wir uns noch sagen?/

und du machst mich so schwach, alles passt in den Takt/

wenn du lachst bin ich wach/

um Rache zu starten, um die Nacht zu begraben/

und schon kratzen die Narben/

du willst mich nur betrunken, dicht und nach Stunden /

im Licht nur im Dunkeln/

war der Blitz zwischen uns erfunden?/

denn du bist verschwunden

 

Hook:

Mein Puls rast wenn sich unsre Blicke kreuzen/

doch alle Funken der Welt müssen nichts bedeuten/

ich war mich sicher, so sicher, doch konnte nichts erwarten/

denn dein Herz, dein Herz hat nie für mich geschlagen/

spür die Schmetterlingsflügel in meinem Bauch toben/

doch der Schein trügt in meiner Traumzone/

ich war mich sicher, so sicher, doch konnte nichts erwarten/

denn dein Herz, dein Herz hat nie für mich geschlagen

 

Part 2:

Du berührst mein Gesicht/

doch es führt zu nichts/

wenn du schüchtern blickst/

und nüchtern bist/

möglichst viel in kurzer Zeit - das ist unsre Attitüde/

jenseits von Liebe begegnen wir Trieben, durch die wir uns gern auch mal anlügen/

der Puls bebt, die Schuld geben wir einfach dem Alkohol/

wer schnallt das schon? Soll uns doch der Teufel holen/

versunken im All, ertrunken im Alk/

 von Dummheit befallen, ein gelungener Knall/

in paar Stunden der Fall, wir schummeln sobald/

sich was ergeben könnte/

ein Klick auf dein Facebook-Profil verrät mir zu viel, weiß dass es jemanden gibt / auf den du fliegst, weiß jetzt wen du liebst/

du fliehst nicht vor mir, du fliehst nur dir/

ich verlier mich in dir - du wolltest dich melden/

seh die Hoffnung verwelken, zwischen uns liegen Welten

 

Hook

|:Dein Herz, dein Herz, dein Herz hat nie für mich geschlagen:|


S-Bahn

 

Part 1:

Und jeder wünscht sich das Leben wär eine Sitcom/

anstatt ein Sumpf, in dem keiner von seinem Trip kommt/

dabei sucht jeder nur den Fels in der Brandung/

und wird zum Helden der Verwandlung/

gefesselt an die Hektik im Büro/

naschen wir häppchenweise Tod/

pushen mit Ritalin und Nikotin/

nach einem langen Tag zur Entspannung eine Vicodin/

keine Zeit für Familie und Freunde/

sind immer unterwegs, weil wir Ziele verfolgen/

haben für Karriere schon zu viele versetzt/

und werden nach paar Jahren durch Maschinen ersetzt/

 

Part 2:

Genervte Gesichter bewerten ihr Schicksal/

betrübtes Gemecker, sie nörgeln über das Wetter/

Hauptsache oberflächlich, haben uns nichts zu sagen/

gestern Abend an der Bar unser "Ich" begraben/

Scharen voll Mietverzug strömen zu ihrem Fließbandjob/

Falten, graue Haare zeichnen einen Griesgramkopf/

alles wird besser, sind vernarrt in den Glauben/

Blicke schweifen und starren nach draußen/

eine Gruppe Tauben streitet sich um zwei, drei Krümel/

der Bahnhofswärter zum Kreischen wütend/

immer alles vollgeschissen in diesem scheiß Job/

nicht mal 50 Euro für einen freien Kopf/

denkt er sich und sieht die Angst im Gesicht des Typen der zur S-Bahn rennt/

er rennt wie bescheuert/

seine Existenz, für den Chef nur Abenteuer/

und als er sie verpasst weiß er, er wird gefeuert/

der ernste Typ im Anzug macht noch schnell ein Excel-Sheet/

10 hohe Tiere warten - auf in den nächsten Krieg/

gegenüber Nachtschichtbauarbeiter in der Zeitung blätternd/

nebenbei über Politik und Reichtum wetternd/

sie bemerken das Elternpärchen, das nur ins Leere kuckt/

die erste Träne fließt, er meinte es wäre Schluss/

das Teeniemädchen hinter ihnen mit dem zweiten schwanger/

der Freund über alle Berge, täglich Streit mit Mama/

ein Viererabteil - die Führungsetage/

einer von ihnen lacht laut mit übler Fahne/

er hat schon lange nicht geschlafen/

sein bester Freund starb an der Nadel/

er versuchts zu überspielen, wirkt viel zu übertrieben/

über sein tiefes Loch kann ihn niemand drüberhieven/

hunderte Schicksale, alle auf einem Weg/

auf einem Weg, den man alleine geht

 

Part 3:

ein Obdachloser lacht, es ist warm, geht ihm grade gut/

schon sein halbes Leben unterwegs mit Hab und Gut/

er wirkt geradezu befreit/

mit jedem Atemzug merkt er was Freiheit heißt/

rollt wie ein Stein in einem leeren Zugabteil/

weiß nicht Bescheid, wohin ihn seine Reise treibt/

und wohin mit all der Freiheit wenn man nicht weiß/

wo zu Hause ist und jeder Augenblick nur traurig ist/

er fühlt sich ausgetrickst von der Gesellschaft/

in der er niemand ist, weil er kein Geld hat/

und Magen knurrt den ganzen Tag/

sagt sich ich habe Furcht, doch ich wag/

darauf zu setzen, dass noch nicht alles verloren ist/

statt zu zerbrechen, dass es für mich nichts zu holen gibt/

ganz egal wie lang es auch schauert/

alles was ich brauch ist Ausdauer


Mehr Zeit


Part 1:

Hätte ich mehr Zeit, wären meine letzten Worte/

zu meiner Oma nicht nur gewesen "bis morgen"/

ihr verplanter Blick wusste wohl genau was kommt/

dass wir uns nicht mehr sehn, ausgenommen/

zu einem Zeitpunkt nach beliebig vielen Jahren/

zu dem auch mich die Engel dorthin holen wo sie wartet/

eines Tages komm ich dich endlich besuchen/

und mache wieder gut wofür ich mich verfluche/

bis dahin suche ich das Richtig und das Falsch/

und klammer mich an jeden Strohhalm für ein bisschen Halt/

jedes Korn in einer Sanduhr erzählt seine Geschichte/

einmal durch den Trichter, zu viele Gewichte/

Augenblicke, die für immer greifbar sind/

rauben meinen Sinn, nie mehr frei wie ein Kind/

"schaue nach vorne" höre ich dich sagen jeden Tag/

wenn ich Wärme spür, weiß ich du bist da

 

Hook

Hätte ich mehr Zeit/

einfach nur mehr Zeit/

wär alle so leicht und frei

hätte ich mehr Zeit/

einfach nur mehr Zeit/

wär alles so leicht

 

Part 2:

Hätte ich mehr Zeit, würde ich durchschnaufen/

und nicht alles im Marathon durchlaufen/

endlich ausschlafen,  erleichtert ausatmen/

Vertrauen in die Zukunft wieder ausgraben/

alle Rauchschwaden weg, endlich freie Sicht/

glauben an mich selbst mit lächelndem Gesicht/

Pläne zu groß für ein ganzes Leben/

das Mögliche geben bevor der Schädel/

platzt, um mir meinen Weg zu ebnen/

und geht alles daneben nicht fallen wie ein Kegel/

keine Magenschmerzen mehr vor lauter Stress/

mit der Liebsten wieder kuscheln nach dem Sex/

ein ganzer Tag im Bett, nicht gebunden an Termine/

zur Abwechslung gesundes Essen, nicht Maggi Terrine/

sich zuhören und dem Regen lauschen/

Schicksale beobachten wie sie Fäden tauschen/

Urlaub machen, den Duft der See genießen/

Freiheit riechen, Leben lieben/

auf Geld scheißen, die Welt bereisen/

Wärme spüren, Kälte meiden

 

Hook


Hätte ich mehr Zeit/

einfach nur mehr Zeit/

wär alles so leicht und frei


Hook


Paradies


Part 1:

Genug von Werten der Gesellschaft/

Entzug vom Gedanken was man verpasst/

das ganze Jahr ständig dran erinnert/

flogen Strände in ein Zimmer/

Fernsucht, doch gefangen in nem Fernseher/

mehr Stuss, gelangen in den Berserkermodus/

doch zu schwach um alles einzureißen/

fühlen die Zeit entgleisen/

aus den Plänen als Teenager geschmiedet/

mühsam aufgebaut bis die Ziegel fielen/

gnadenlos auf den Boden der Tatsachen/

resigniert wie gewohnt nachgaffen/

und warten was passiert/

statt sich zu fragen wofür/

warum zum Teufel so lang hier geblieben/

war nie entschieden - nur noch weg

 

Hook:

Ab ins Paradies/

wo die Einsamkeit dir in die Karten spielt/

nie mehr knocked out/

Sicht frei, Kopf aus/

in unbekannter Ferne/

wach werden durch ungeahnte Stärke/

nie mehr knocked out/

Brust frei, Druck raus


Part 2:

Zwiespalt der Vielfalt/

wollens richtig machen, machen viel falsch/

und treiben nur umher/

Odysee mit dem Sturm übers Meer/

das "hätte"-, "würde"-, "wäre"-/

Murmeltier erweist mir die Ehre/

guten Tag erhobener Zeigefinger/

du weißt es immer/

besser als ich auf den Lippen nen hässlichen Witz/

Reste von gestern decken den Tisch/

schmeckt nicht das Gericht vor dem Abgang/

ein letzter Strich durch den Tag dann/

warten was passiert/

nichts, warte nicht mehr hier/

aufgehört zu traben/

gestartet um zu wagen, nur noch weg

 

Hook


Gehe weiter meinen Weg feat. Hanna Mauk

 

Part 1:

Schrieben Namen in den Sand,

Wünsche aus der Flaschenpost kamen niemals an/

hatten uns gerade erst verrant, sagten wir warten nicht mehr lang/

gerieten in den Fang der Vorbestimmtheit/

forsch vor lauter Blindheit und wenn der Wind pfeift, fällt auch der letzte Vorhang/

hab alles stehn und liegen lassen, die Reste in den Tassen/

vertrockneten, doch die Hoffnung war am Wachsen/

frisch gewaschen nach einer kalten Dusche/

noch gerade so den letzten Zug bekommen/

hatte genug davon, war zu benommen/

Alltag 24/7 uniform/

das Konto leergeräumt, sieben Sachen eingepackt/

ein ganzes Leben passt in einen Sack/

war immer wie gelähmt, liebe graue Stadt/

auf Nimmerwiedersehen

 

Hook [Hanna Mauk]:
So I'm on my way, though I still don't know yet where to go/

but I have the joy that the future will be bright, so all I have to do/

is follow my dreams, just follow my dreams and go my own way/

so follow your dreams, just follow your dreams an go your own way

 

Part 2:

Hat halt nicht sollen sein, der Stein muss rollen von daheim/

meine Besonnenheit sagt mir ich muss los/

ich bin dann mal weg krakelig geschrieben/

lass mir meine Reise nicht vom Gewissen vermiesen/

sind Geschichten geschrieben, drücke auf Reset/

werde zum unbeschriebenen Blatt/

bin schon tagelang voller Tatendrang/

raus aus dem Hahnenkampf - nur zurück zu mir/

überleg nicht zweimal auch wenn ich kläglich scheiter/

es muss und geht auch weiter - überall außer hier/

stechender Trennungsschmerz, erkenne mich nicht mehr/

muss mich neu kennenlernen/

einen Haufen Mut zu haben, um diesen Schuh zu tragen/

zu erwarten - gibt es mehr als nichts/

vom Feuerlauf in einen neuen Rausch/

hoffentlich nicht teuer erkauft/

Hormone in der Luft noch immer in meinem Kopf/

von Zeit zu Zeit ein Schock/

Zeit aufzuräumen, höre auf zu träumen/

wieder mal auf ein Neues

 

Bridge:

Stück für Stück keinen Schritt zurück/

und die Entfernung wächst, die Entfernung wächst/

voller Zuversicht in ein neues Glück/

die letzte Spur verwischt, letzte Spur verwischt


Hook


Sie bewegt den Arm zum Beat

 

Part 1:

Und sie bewegt den Arm zum Beat/

wenn seine Blicke mehr ausdrücken als es mit Worten zu sagen gibt/

ihre Blicke graben tief in seine Seele/

wo neben Narbengewebe schwarze Farbe schrieb/

Texte vom manisch-depressiven, lahmen Jenseits-Trieben/

doch als sie in sein Leben trat vom Leben lieben/

jedes "ich liebe dich" spiegelt sich in ihrem Blick/

ihre Lippen, ihre Augen zaubern Gier in sein Gesicht/

Blüte seiner Antriebskraft/

wie schafft sie das? wenn sie lacht erwacht in ihm etwas/

das so lange verloren schien, schon lang in seinen Ohren liegt/

einfach ein Zustand, für den es keine Worte gibt/

sie ist eine von der Sorte die nicht genau weiß, was sie tut/

womit sie ihn zugleich an einen Ort bewegt/

welchen man nur einmal trifft, wo er sein kann wie er ist/

wo es nur sie beide gibt

 

Hook:

Sie hat keinen Vintage-Filter nötig um ein Klassiker zu sein/

ihre Küsse schmecken süß, so süß wie Bum Bum Eis/

sie geht ihre eignen Wege und sucht nicht das große Geld/

sie ist ein ganz normales Mädl, doch für ihn ist sie die Welt


Part 2:

Die meisten ihrer Generation fallen drauf rein/

wollen sich ständig neu erfinden, nur um anders zu sein/

sie ist nicht eine dieser Yolo-Girls, die hält sie für so verstört/

gibt keinen Fick was sie über sich von dritten hört/

steht nicht auf Arschloch-Typen, denn es macht sie rasend wütend/

wenn sie sich ne lange Nase lügen/

sie ist nicht uniformiert in zu langem T-Shirt und Leggings/

sie findet Tank Tops und Beanies echt ätzend/

sie will kein Aperol Sprizz, sie trinkt lieber Becks/

hat Geschmack, scheißt auf Guetta, ihr Lieblingstrack/

heißt Lose Yourself, ihr Superheld/

Marshall Mathers, wozu verstellen?/

tanzt auch im Regen, ist nicht ete petete/

wenn seine Jungs einen heben, steht sie nicht dumm daneben/

ist eine zum Pferde stehlen/

sie hielt den Eimer für sein Meer voll Tränen, sie macht es wert, zu leben

 

Hook

 

Bridge:

er fühlt sich zu Hause wenn er ihre Haare riecht/

Unendlichkeit wenn sie in seinen Armen liegt/

keine ist wie sie, keine hat er so geliebt/

und sie bewegt den Arm zum Beat

 

Hook


Freund und Feind

 

Part 1:

Schon wieder sitz ich da, schau was ich gekritzelt hab/

noch so ein verflixter Tag und ich glaub ich nippel ab/

philosophiere wann ich mal die nächsten Schritte wag/

so kurz davor, doch richte immer noch den Blick ins Grab/

habe Angst vor mir und dass ich plötzlich keinen Biss mehr hab/

es ist trist, ich frag, ob das schon mein Schicksal war?/

es zu wissen nagt an mir/

ich könnte drauf verzichten, wo krieg ich endlich dieses Blitzdings her?/

würde gern vergessen und mich wieder leben lassen/

einfach nur naiv sein und nochmal dieselben Fehler machen/

zum 10. mal, denn jedes Jahr/

ändert sich nichts und deshalb trink ich

 

Hook:

Einen auf den Toast, einen auf die Hoes/

zwei um zu vergessen was war, ich sag Prost/

drei auf die verpassten Chancen, weil es an mir lag/

vier auf alles was hätte sein können und nie war/

ich trink einen auf den Toast, einen auf die Hoes/

zwei um zu vergessen was war, ich sag Prost/

drei auf die verpassten Chancen, weil es an mir lag/

vier auf alles was hätte sein können und nie war

 

Part 2:

Liebe in der Flasche, genieß es mich blind zu machen/

hast es in der Tasche mich auf Dauer hinzuraffen/

es klingt so verlockend was du mir zu bieten hast/

saß schon auf dem Trocknen und das hat dir nie gepasst/

zugleich Freund und Feind – des Teufels Weib/

denn was du mir morgen antust, das kann ich dir heut verzeihn/

du süßer Saft betrügst die Nacht/

so viel Spaß, doch deine Wahrheit brütet Hass/

berühmt, berüchtigt, endlos glücklich/

so verrückt doch nützlich, tückisch ohne Rücksicht/

weil es dich eh nicht rührt wohin dein Weg mich führt/

durch eine Nebeltür, hin zum wenig spüren/

verdeckte Sicht, nein ich versteck mich nicht/

ich muss handeln weil es besser zu vergessen ist/

doch dein Plan hat einen Fehler, man wird nicht unwissend/

trotzdem hab ichs noch nicht überrissen und ich trink


Hook


Lothar M.

 

Part 1:

Die ewige 10, der einzige Kapitän, ja ich bin Lothar Matthias/

sie finden mich in der Weltgeschichte zwischen Kanye West und Jesus/

Popstar in den USA, WM- und Europameister/

und eigentlich bin ich privat -  auch gar nicht mal so gescheitert/

ja ich bin so gefragt, als Trainer stark, doch noch mehr als Experte/

weiß nicht ob sie bei Al Jazeera mein schlechtes Englisch bemerkten/

Vokabel-, Grammatik- und Syntaxfehler, die überspiele ich einfach mit Scherzen/

außen cool und innen weich - die Welt trägt mich im Herzen/

Berti Vogts, Berti Vogts, dir kack ich auch noch auf die Semmel/

ich hasse dich und Andi Möller, diese kleine faule Memme/

Mailand, Madrid, alles Italien und da war ich immer der König/

warum ich nie in Frankreich war? - ein Lothar Matthias spricht kein Französisch

 

Hook:

Ich bins, ich bins, ich bin Lothar M./

die ganze Welt will so sein wie ich doch bleibt bloß n Fan/

ich bekomm, ich bekomm, ich bekomme jede Frau/

und ich stelle mein Leben gerne öffentlich zur Schau/


Part 2:

Ich bin Lothar M., Lothar M., der in Teeniezimmern als Poster hängt/

habe sie gerne aus der Ukraine, doch am liebsten sind mir die Polinnen/

ich war fast in aller Munde, man bin ich ein Superstecher/

scheiß auf Dan Bilzerian, Giacomo Casanova, Mick Jagger und Hugh Heffner/

ihr seid alle so unterlegen, sagt halt was habt ihr zu bieten/

mir ganz alleine gehören in etwa 20 Mio. und eine Schrift in der Bibel/

Lothar M., Lothar M. hört  auch die Chöre singen/

das ganze Stadion tobt, aber vor allem höre ich Stimmen/

da sind zwei in meinem Kopf - ich und meine dritte Person/

für die muss ich auch noch blechen, doch den Unterhalt habe ich mir gerichtlich geholt/

das Leben ist eine Pralinenschachtel denn ich weiß nie was als nächstes kommt/

vielleicht schreibt ja ne Rapband aus dem Süden mir nen Ehrensong

 

Hook

 

Part 3:

Hab dich getroffen, von Amor getroffen und warum haust du jetzt ab?/

mach dich besoffen und kann super kochen - wie wäre es denn mit Austern mit Ketchup/

Lothar kann es sich nicht leisten sich im Fernsehn zu blamieren/

und wenn man dich so anschaut, gibts da einiges zu kaschieren/

doch ich mach dich zum Star, komm wir üben vor der Kamera/

denn für Lothar immer am Ball, die zweite Staffel hat Vox schon angefragt/

und das wird supertoll, megakrass, zum Teufel bombastisch/

wir pumpen dir die Bälle auf, du kriegst nen neuen Anstrich/

dunkle Haare, Osteuropa und ansonsten bin ich nicht sehr genau/

lasse mich gerne trauen und du bist die perfekte sechste Ehefrau/

irgendwann wird es sicher einen Rosenkrieg geben/

doch wir  spielen jetzt die Verliebten von 2016 bis 2017

 

Hook


Alles wird anders feat. Hanna Mauk

 

Part 1:

Hallo Realität, willst du mich nerven/

willst du mich leiden sehn, willst du sehn wie ich sterbe?/

du hast mir doch gesagt lebe deinen Traum/

blick nie zurück und vergiss endlich die Frauen/

mach das was du liebst, aber mach es richtig/

ich will dass du alles gibst und ein "kann ich nicht" gibt's nicht/

du hast den Mut, hast die Kraft, hast den Kampfgeist/

gehe bis auf's Blut und du erreichst alles was du anpeilst/

landaus, landein, lass das mit der Wand anschreien/

jemand der so schnell aufgibt, der kann kein Mann sein/

wahre Stärke zeigen die, die immer wieder aufstehen/

die kämpfen, an sich glauben und Vertrauen geben/

und glaub es mir, eines Tages hat auch deine Stunde geschlagen/

die Wunden der Jahre ganz unten begraben/

nimm die Zukunft in die Hand und du wirst sehn alles hat sich gelohnt/

gestern noch aufm Boden übermorgen aufm Thron

 

Hook [Hanna Mauk]:

Everything changes/

it's gonna be greater than we've ever thought/

life will change in many different ways/

everything changes/

just have to believe in yourself/

then life will change in many different ways/

change in many different ways

 

Part 2:

Es kommt wie es kommt, wenn es kommt, kommt es richtig/

man kommt nicht davon, ist benommen und ergibt sich/

fühlt die erdrückende Hand, kann kaum mehr etwas verlieren/

dreht sich mit dem Rücken zur Wand und muss es akzeptieren/

sich unterzuordnen, ich hab mich dir unterworfen/

stand vor geschlossenen Pforten an noch verkotzteren Orten/

hab mich gelockert, dir alles geopfert, innerlich gestorben/

gezittert, gewimmert, war nie der Gewinner von morgen/

ich seh mich immer noch rumschlendern, um die Stunden zu verplempern/

am gleichen Tag in dem Kalender, nur das Jahr hat sich geändert/

keine Qual hat sich bezahlt, nur Pech en masse scheint mir normal/

und schlechter Rat von all den Blendern, wer war da als es eng war?/

ich hab dir alles gegeben und dachte langsam kann's dann/

nicht mehr werden, konnte mich nicht wehren/

alles zerbricht in Scherben und das Licht der Sterne/

scheint nicht für mich und erlischt

 

Hook

 

Part 3:

Jetzt ist alles anders, ein Erfolg wenn ich es anfass/

was ich anpack wird gemacht und geschafft/

ich hör sie schreien - sie schreien meinen Namen/

so laut in jeder Stadt in jedem Land in das ich kam/

und sie ziehen los - vom Campinggelände/

schütteln meine Hände, Autogramme ohne Ende/

die Splash-Menge tobt - alle rappen meine Texte/

und zerfetzen die Schallgrenze/

Album Nummer 4 - die Ernte harter Arbeit/

und das Start-Up des Versagers wird zur Saga/

das Cover der Juice - geziert vom KRMA MUSIC Cover/

wir haben's geschafft Mama, Papa/

alles nur ein Traum /

und die Realität vielleicht im nächsten Leben/

alles nur ein Traum /

und die Realität vielleicht im nächsten Leben

 

Hook


Manchmal feat. Shook


Part 1:

Wir verletzen uns, sind schon oft das Letzte und/

suchen nach dem Besten und bekommen nur die Reste und/

vertrieben Menschen, die wir lieben durch Geblende und versieben/

dann die Chance, die wir für nichts Ernstes hielten/

sind schon selber schuld, fragen uns nur welche Furcht/

in uns die Kälte weckt, wollen doch nur gelten jetzt/

wo sind unsre Helden wenn/

wir jemand brauchen der für uns im Dschungel draußen diese Welt mal lenkt/

es fühlt sich komisch an wenn Fotos verkohlen dann/

kommt es mir so vor, als ob nichts mehr mich einholen kann/

alles ist ohne Zwang, endlich sind wir so nah dran/

bis wir wissen wie lange ein Feuer lodern kann

 

Bridge:

sehen ein Licht hinter dem letzten bisschen Wolken/

machen weiter und vergessen was wir wollten/

sehen ein Licht hinter dem letzten bisschen Wolken/

machen weiter und vergessen was wir wollten

 

Hook:

Und manchmal macht man Fehler nur/

damit man weiß, dass es Fehler sind, scheiß dumme Fehler sind/

und manchmal macht das Leben keinen Sinn/

ich ergebe mich und nehm es einfach hin manchmal/

manchmal wart ich auf den Ernst des Lebens/

denke mir: ist der nicht schon längst gewesen? manchmal/

manchmal macht das Leben keinen Sinn/

ich ergebe mich und nehm es einfach hin

 

Part 2:

Setzen eine Maske auf, hassen es und rasten aus/

verlassen auch gewohnte Wege, denken wohl wir passen auf/

das Richtige zu tun, doch wir vernichten jeden Stuhl/

auf dem wir standen und verfluchen unser Handeln/

auf der Suche wer wir sind zerbersten unsre Nerven, wir bewerten/

alles falsch, entfernen uns von dem der wir sind/

auf einem Auge blind, auf dem andern Auge Kind/

mit dem dritten Auge glauben wir zu glauben es macht Sinn/

sind berauscht vom kalten Wind, wollen laufen, fallen hin/

sind am Taumeln, um zu schnaufen fehlt die Zeit/

sind gefangen in uns selbst, handeln dumm bis uns einfällt/

waren wir denn wirklich schon jemals frei/

wollen erleben statt reden, streben nach Wegen vergebens/

in Wirklichkeit bewegen wir uns nur im Kreis/

setzen uns Ziele penibel, knien nieder wieder und wieder/

und alles was uns übrig bleibt ist keine Zeit


Hook

 

Part 3 [Shook]:

Ist es kalt in dieser ekelhaften Welt/

und da helfen nicht mal Lederjacken selbst/

wenn wir dann mal keine Fehler machen/

wärmt uns das Leben permanent mit Leberhaken/

blind suchen wir die Hoffnung da draußen/

doch sehn den Sinn meist nur mit geschlossenen Augen/

gute Miene, böses Spiel ist die Realität/

und der Weg, den wir gehn, ist mit Mienen belegt/

manchmal entscheidest du dich falsch aus dem Bauch heraus/

doch zementierst somit das Fundament für dein Kartenhaus/

ob richtig oder falsch ist nicht wichtig und deshalb/

ist die Richtung jedenfalls nach vorn/

es ist nichtig und egal, deshalb richtig und der Pfad/

auf dem Irrweg ohne Kompass nicht verloren/

wir fühlen uns einsam, sind gemeinsam allein/

dann teilen wir Fehler, was uns wiederum im Zweifel vereint/

doch im kleinsten Detail holt es uns letztendlich ein/

anscheinend sind wir nicht bereit den Platz im Treibsand zu teilen/

manchmal sind es Fehler, die uns menschlich machen/

aus denen wir lernen im Nachhinein betrachtet

 

Hook


Kurz Schluss


Part 1:

War nur kurz Kippen holen, mal eben um die Ecke/

Kussgesichter, die einem die Zunge blecken/

steht alles Kopf und ich nicht mehr auf meinen Beinen/

scheißegal, besser sich neu einzukleiden/

muss mich frisch machen, sofort klar Schiff machen/

gestern auf Händen getragen, heute im Schwitzkasten/

der Schädel brummt, alles schäbig/

Puls auf ewig stumm, alles unerledigt/

unterwegs wenn auch ohne Ziel/

außer volllaufen lassen um Trost zu kriegen/

etwas ausgeliefert, was hat sich verändert?/

dass sowas mal ein Heimspiel war, ist nicht erkennbar/

 

Hook:

Und ich fliege mit dem Beat durch die Nacht/

immer auf der Suche nach mehr/

ich habe die Tiefpunkte satt/

den Abend zu vergessen wird nicht schwer/

sag, gehts dir auch so wie mir?/

komm wir malen uns die Dinge schön und verbringen die Nacht zusammen/

und morgen stehn wir beide aus der Leere auf/

nur um zu wissen es war nur kurz Schluss

 

Part 2:

Kurz aufgetankt, 5 Minuten Blaupause/

in der ich rauchen kann, verstohlene Blicke austauschen/

etwas fehl am Platz, merk es selber/

die Nacht ist immer jung, nur ich werde älter/

aus Entschluss überall mal anecken/

zu laut gebrüllt verraten ein paar Kampfflecken/

weiterstolpern, Modus "mir egal"/

zwar alleine, doch lieber mal für vier bezahlt/

vielleicht ergibt sich ja trotz ner miesen Aussicht/

plötzlich was, Hauptsache riesen Ausschnitt/

feist gelacht, weils keine Bedeutung hat/

Prinzipien einst gemacht, doch heut fürn Arsch


Hook


Part3:

Kein teurer Spaß, kann Risiken noch überblicken/

lieber im Jetzt leben als sich zu früh verpflichten/

noch Nummern ausgetauscht, bin voll der Weiberheld/

Versprechungen gemacht, die eh keiner hält/

alles schöngetrunken, hier und dort versunken/

Vögel zwitschern, Hass auf diese Morgenstunden/

denn diese Morgenstunden haben kein Gold im Mund/

Entschuldigung sorry ich war voll und dumm

 

Hook 


Verdammter Tag danach feat. Fat Flow


Part 1:

Was für ein Saustall, Partyreste stapeln sich/

Catering von gestern - Kaviar und Rattengift/

sag mal wann war Schacht im Schicht/

eh, ich meine Schicht im Schacht/

is es das für was ichs halte, hat da jemand hinge [...]/

ich schau in den Spiegel, seh die Scary Movie Maske/

hab nen Mock im Mund aus nassem Hund, Blut und Kacke/

was macht die Tonne so, liegt da etwa jemand drin?/

sind das Beine eines Menschen? fuck, ich geh mal lieber hin/

ne Minute später hatte ich sie grad geweckt/

hatte sie nicht gleich erkannt, doch sie meinte [wir warn im Bett]/

ach du liebe Scheiße, sag bitte wir haben verhütet/

ihr Blick sagt alles als sie viel zu lange grübelt/

tja wer kanns verübeln, bist ja nicht von schlechten Eltern/

grüß mir deine Schwester, was passiert is das vergiss mal besser/

klasse hingekriegt, echt ne reife Leistung/

zum Teufel wo ist überhaupt meine Kleidung?

 

Hook:

Fuck was ist da bloß passiert was habe ich nur angestellt?/

wo ist mein Wohnungsschlüssel, Handy und das ganze Geld?/

konnte ich nicht low gas machen, warum musst es ausarten?/

jetz muss ich es ausbaden am verdammten Tag danach

3 x Oh Gott - verdammter Tag danach

 

Part 2 [Fat Flow]:

In meinem Kopf ist ein riesen Loch wegen 17 Shots und Tequila Shots/

es sind die Reste von gestern , echt man schmeckt das denn immer schon wie gekotzt/

ein Bier wär Top gegen den Kopfschmerz, ne gesunde Leber wär Gold wert/

wollte nur schlafen, dann Message von KRMA die sagen haben Konzert, wir saufen, los komm her/

ich komm an und die torkeln wie Leichen, versteht fast keiner wie Morsezeichen/

brauch nen Klaren pronto! fürs KRMA Konto, vier flaschen von dem Zeug sollten doch reichen/

die kaufen ein, ein Haufen Zeug, die Dudes saufen Wein, schenken aus, mich freuts/

scheinbar hat keiner von denen ein Limit und trinken auf Prost immer auf ein Neues/

und der verwegene Gudi grinst wie ein Baby mit Schnulli/

sagt Homie los gehen wir an den Tresen hier und erlegen den Hunni/

als ob man da nein sagen kann, man trinkt einen nach dem anderen und reiert dann drunk/

am nächsten Morgen, den Schädel ermordet, einsam, den Eimer voll bis zum Rand/

was sein muss, muss sein, ich nimm einen Schluck und gleich noch den Zweiten, schmeckt geil/

und hör wie sie rufen die Dudes, sie fluchen und sagen es trinkt nur ein Schwein allein/

und was danach war, Digger rate mal, weiß keiner mehr/

verflucht verfluchter Tag danach, hat sich echt keiner den Scheiß gemerkt?

 

Hook


R.E.M.


Part 1:

Der Tag ein Witz, ein Schlag ins Gesicht/

was erwartet dich wenn die Nacht anbricht/

wenn die Nacht anbricht, Blitze in deinen Venen/

und es funktioniert auch ohne dir 'ne Spritze zu geben/

du fühlst dich ausgesegnet, willst den Nervenkitzel auch erleben?/

du kannst mir glauben, dein Traum macht sich ohne Tricks geschehen/

du musst nur Teil dieser Bewegung werden/

denn keiner hat das Recht dir Steine in den Weg zu werfen/

du solltest dich nicht unterm Hut kratzen, sondern lieber zupacken/

Mut fassen [komm schon!] folge meinen Fußstapfen/

wir erfüllen dir jeden Traum vom Fliegen und der Liebe/

du bist ein offenes Buch und die Kapitel ungeschrieben/

du warst niemals in New York und niemals in Hawaii/

in fünf Minuten sind wir dort, schließ die Augen, fühl dich frei/

du musst kapieren du verschenkst tote Zeit/

komm mit mir in die Endlosigkeit

 

Hook [Hanna Mauk]

Close your Eyes, count the sheep/

forget your day, just fall asleep/

allow your imagination to run wild, to run wild/

until the day to day life gets you up again/

just gets you up again


Part 2:

Niemand hat es je geschafft das Rad neu zu erfinden/

du kämpfst mit aller Macht, doch siehst nur Tagträume verschwinden/

nichts ist unmöglich, scheiß auf Toyota/

wir wissen wo der Schalter liegt, ein, aus Dopamin/

traue unserm Team, tauche ab in diesen Stream/

keine Pause, wir verzaubern dich und führen die Regie/

wir pflastern dir den Weg ins Paradies/

also verpasse besser nicht diese unfassbare Magie/

wir beherrschen die Vernunft, sind Experten dieser Kunst/

unsre Werke sind ein Trumpf, diese Stärke liegt in uns/

es wird verrückter als du glaubst, bauen Brücken anstatt Mauern/

bringen Glück das du brauchst, das Glück auf das du baust/

stell dir vor du könntest alles haben was du wolltest/

stell ihn dir vor, diesen Moment wenn alles Gold ist/

führ ihn dir vor Augen, dann ist die Welt nicht verloren/

du kannst nicht daran glauben? Komm ich stell ihn dir vor


Hook


Bridge:

Wir sind das Rapid Eye Movement, siehst du die Vision/

die wir haben wenn wir schlafen bis der Tag uns holt/

werd ein Teil von uns und dein Traum wird gelenkt/

eine Gabe, ein Geschenk, das ist unser Element/

Rapid Eye Movement, siehst du die Vision/

die wir haben wenn wir schlafen bis der Tag uns holt/

werd ein Teil von uns und dein Traum wird gelenkt/

das ist unser Element - Rapid Eye Movement

 

Hook

 


Generation Z 2


Part 1:

Türme fallen, Hausfassaden bröckeln/

der Sauerstoff verbraucht, atmen laut, sind am Röcheln/

fallen auf, sind genau wie unsre Eltern/

in Abgründe getaucht, bewegen uns auf Feldern/

die man einst für Sünde hielt, bevor alles in Trümmer fiel/

hatten die Wahl zwischen ... und verkümmern hier/

gingen unsern Weg, schissen auf die Fragen/

genießen das Dilemma, haben nichts zu sagen/

unter uns liegen sie begraben/

große Namen der Nation vermiesen uns den Abend/

schielen auf das Totem, reißen es zu Boden/

es ist 5 nach 12, wir sitzen auf heißen Kohlen

 

Hook:

Generation Z2 - wenn wir kommen liegt alles in Schutt und Asche/

Generation Z2 - sieh wie die Erde bebt sobald sich das Feuer legt/

Generation Z2 - wer braucht den Himmel, willkommen in unserer Hölle/

wir sind die neue Generation Z2 - und wir feiern die Party, feiern das Ende

 

Part 2:

Trauen nur dem zweiten Ich, jeder schizophren/

alles brennt, doch wollen mehr Pyros sehn/

wir erwarten angefixt von all den Farben/

ihn jetzt zu haben und nicht mehr zu warten/

auf den heißbegehrten Arbeitsplatz in einer Spielothek/

Narbengesichter diktieren Pacino lebt/

Gefügigkeit - Geißel der Vergangenheit/

es gibt niemand, der uns in die Schranken weist/

jeder für sich, ziehen wir in Horden/

scheiß auf George Orwell, sind unser eignes Vorbild/

Risiko nehmen wir lachend in Kauf/

tun das was wir am besten können, machen einen drauf


Hook


Part 3:

Alles kann, alles muss/

unverkrampft bis zum letzten Schuss/

wir wollen Fun, Dekadenz war gestern/

in der Hand das stets gewetzte Messer/

gerichtet auf die Passiven/

müssen aussortieren wie Verfasser unsers Pakts schrieben/

verschlüsselt in Google Hieroglyphen/

als Knechte neuer Führertypen/

Wurzel des Übels oder Blüte der Maxime/

Türen sind geöffnet, wir werden marschieren/

unsere Ahnen haben schier versagt/

Generation Z 2 - wir waren da


Hook


Rot und Lila


Part 1:

Alles ist so neu für mich, ich hoff ich täusch mich nicht/

woher kann ich wissen, dass dieses Licht nicht teuflisch ist/

und hinter diesen roten Wolken nur der Teufel sitzt/

ich bin kein Euphemist, doch diese Welt, sie läutert mich/

meine verträumte Sicht, benebelt von lauter Glücksgefühlen/

es heißt nie mehr auf ins Übel und zurück ins Früher/

als alles verzweifelt schien, weil Reichtum nur im Geiste lag/

ein geiles Jahr bestand damals aus der Hoffnung das eines Tages/

alles sich zum Guten wendet und das Blut auf meinen Händen/

zeichnet kreidebleiche Leichengesichter in Voodoo-Tempeln/

unvergleichlich ergreift mich der Geschmack von bittermandel/

bittersüßer Nervenkitzel während sich das Bild verwandelt/

will nach einer Auszeit schreien, doch dieser Moment traumhaft geil/

möchte ich tauschen? Nein! Oder davon laufen? Nein!/

das ist der Inbegriff, der Inbegriff von Dolce Vita/

Falle der Verführung, der Himmel leuchtet in rot und lila

 

Part 2:

Es läuft so geregelt wenn sich die Bäume bewegen/

und wenn die Sonne mal regnet erwachen Wolken zum Leben/

alle flimmernden Augen werden von ihnen aufgerissen/

bis alles strahlt, sie können die Farbe grau vernichten/

zeigten mir das was sie nicht jedem boten/

als riesengroße fehlerlose Regenbogen in meine Kehle flogen/

denn sie verstehen mich oben, meine Freunde dort oben/

holen gewohnt gewogen kleine Träume auf den Boden/

und der Zugang zu ihnen, er bleibt nur durch Vernunft verwehrt/

das Gefühl von Freiheit, so federleicht und unbeschwert/

es gibt kein erster oder letzter, gibt kein besser oder schlechter/

nur perfekt, aus dunklem Teer wird buntes Meer/

ein unglaublicher Augenblick, bedauerlich wenn er erlischt/

traurig wenn die Farben sich verwässern/

dann kauer ich und trauer ich, weil alles ohne Ausblick ist/

und meine Augen sind nur schwarze Löcher

 

Part 3:

Jede Nebenwirkung weckt in mir sadistische Adern/

und aus beschissenem Karma wird eine Blitzlichtarmada/

und täuschende, erfreuliche, besäuselnde, ohrenbetäubende/

Motorengeräusche werden Beute der Träume/

ich weiß, dass ich dann frei sein kann, jeder Dreiklang kommt in Einklang mit mir/

kann es mir nicht mehr leisten, doch ich schreib an/

bin besessen von den Farben und das beste ist sie sagen mir/

was ich machen soll, machen mich stolz und sie raten mir/

endlich loszulassen, seh' die endlosen Gassen/

tobende Menschenaffen mit verstohlenem Lachen/

ein Zucken der Glieder, Bewusstsein nie wieder/

der Himmel leuchtet rot und lila


Teufel im neuen Kleid


Part 1:

Dir verfallen, schon wieder hingefallen/

wann hör ich endlich auf auf einem Auge blind zu sein?/

jetzt mal ehrlich - ich kenne die Show/

denn dein Spiel ist abgekartet wie Reality Soaps/

versuch es nur, lass uns wetten du kriegst es wieder hin/

glaube langsam du hast dafür sowas wie nen siebten Sinn/

wie ich mich sehne nach diesem verdammten Lichtblick/

machs dir so einfach, der Treibsand hat mich und ich bin/

wieder mal auf der Auswechselbank, zu naiv und glaube dran/

sehe es und fühle es - du hast die Liebe auch erkannt/

pah - zu weit gedacht, nur einer von uns beiden lacht/

heiß, kalt, heiß, kalt, ganz schön dreistes Schach/

das du in die Länge ziehst, ein nie endendes Spiel/

auf das was wäre geschielt, ich glaub ich denke zu viel/

und bin ich endlich am Ziel, gehts von Neuem los/

verehrte Hoheit, sorry das ist eure Show


Part 2:

Immer Ausreden, Aufzeigen von Auswegen/

zappeln lassen, ranlassen, gemeinsam einen Traum hegen/

dann beteuern dass wie es lief dir etwas ausmacht/-

es nie mehr soweit kommt denn du gibst  jetz darauf Acht/

für immer nur wir zwei, alles wirkt glaubhaft/

doch 5 Minuten später gibst du mir den Laufpass/

diese Funkstille, durchzechte Nächte/

in denen ich die Vernunft kille, dann wochenlang rumchille/

nichts auf die Reihe krieg, alles erscheint dusslig/

immer dieses Feiern gehn und ab und an ein Frustfick/

seh deine schuldbewussten Blicke meinen Kopf durchlöchern/

Moment mal, das hatten wir schon noch und nöcher/

der ewige Kreislauf sagt dass es wieder so weit kommt/

doch ich behalt  was ich hab und greif nie mehr nach einem Zonk/-

wie du schon wieder aussiehst - einfach zum anbeißen/

ich werd nicht schwach und dir diesmal nicht die Hand reichen

 

Bridge:

erst ein Zögern, dann ein Grübeln, dann ein Tun/

erst ein Ködern, dann ein Zügeln, dann ein Schuh/

erst das Töten, dann die Blüten, dann der Trug/

du bist die Droge, doch ich geh jetzt auf Entzug

 

Hook:

Candle Light Dinner wir sind heute zu zweit/

einmal für mich und den Teufel in nem neuen Kleid/

alles wird wie früher so wie es scheint

genieß besser den Schein der uns beiden noch bleibt/

und ein Nein bleibt heute ein Nein/

scheiß auf die Zeit die wir hatten zu zweit/

denn heim geh ich heute allein/

au revoir für immer, Teufel in nem neuen Kleid


Wenn ich dich lachen seh


Part 1:
Wenn ich dich lachen seh/

erwacht die Sonne zum Leben und alle Schatten gehn/

Gedanken spielen verrückt, ich bin mir sicher/

dass in meinem Schrank nicht nur Tassen fehlen/

Puls rast, Stimme zittert/

entfachst in meinem Inneren ein Lichtgewitter/

Knie weich, Hände feucht/

du bist so/

...ich denk ich träum/

zum ersten Mal im Leben froh ich zu sein/

für das zwischen uns gibt es kein Wort/

kein Wort ist nötig/

nur ein Augenkontakt, tauchen ab/

und lassen die Welt hinter uns/

verschwinden, nie wieder Kompromisse finden/

zwischen Verstand und was wir in die Rinde ritzten

 

Hook:

Was wenn alles nur ein Test war/

und das hier ist Bestimmung/

dann macht alles einen Sinn/

denn wir sind Bestimmung/

jetzt macht alles einen Sinn/

alles einen Sinn/

jetzt mach alles einen Sinn/

ich hab gefunden


Part 2:

Erst wenn du in meinen Armen liegst/

weiß ich wofür es Arme gibt/

auch wenn jeder mit den Scharen zieht/

und dorthin fliegt wo das Bare liegt/

weißt du es besser was wahrer Wert bedeutet/

nur deinem Herz zu folgen/

bist der Grund, für den es sich zu leben lohnt/

meiner blassen Welt gibst du jeden Ton/

jedes Problem wird durch dich zur Nebensache/

du bist da, um mit mir jeden Weg zu schaffen/

gibst ohne zu erwarten/

sprichst nur mit deinen Taten/

wenn ich falle fängst du mich wieder auf/

bist der Anker in jedem schlechten Traum/

stehst zu mir wenn alle andern durch die Türe sind/

du verleihst meinen Flügeln Wind

 

Hook


Part 3:

Wollte die Welt erobern - umentschieden/

ich hab doch dich/

hielt es immer für nen Hollywood Trick/

solche Gefühle auf den ersten Blick/

für einen Zufall auf den man vergeblich wartet/

doch plötzlich fehlt der Atem/

als du vor mir standest war alles ausgeblendet/

all die andern tausend Menschen/

etwas Glauben schenken, das so unwirklich scheint/

aus einem Traum wird Wirklichkeit/

die beste Entscheidung, die ich getroffen hab/

das mein ich so, egal wie oft ichs sag/

kennst mich besser als meine eigene Westentasche/

und trotzdem bleibst du hier/

jede Amnesie kann mir alles nehmen/

solang ich weiß dich gekannt zu haben/

|: solang ich weiß dich gekannt zu haben :|


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